Die Wohnung steht. Keine Miete, dafür Handwerker, Inserat, Besichtigungen. Ohne Reihenfolge verliert man Tage, die niemand bezahlt. Die kritischen Wochen sind kein Urlaub vom Vermieten — sie sind die teuerste Phase, wenn sie planlos laufen.
Tag 1 nach der Übergabe
Zähler und Zugang klären: Strom darf nicht einfach tot sein, sonst stehen Maler im Dunkeln. Offene Mängel aus dem Protokoll in eine Liste, nicht in den Kopf. Alte Portalzugänge zu, neue noch nicht anlegen — es gibt keinen Mieter.
Fotos vom Leerstand: Zustand vor der Renovierung. Wenn der Nachmieter später sagt, der Boden war schon kaputt, wollen Sie den Stand von Woche null.
Renovieren und vermarkten
Parallel nur, wenn Termine wirklich halten. Eine Besichtigung in der Staubwohnung kostet Interessenten. Lieber drei Tage später sauber zeigen als zehn Besichtigungen mit „wird noch gemacht“.
Kleine Arbeiten (Streichen, Böden reinigen) vor dem Inserat. Große (Bad, Fenster) brauchen einen ehrlichen Zeitraum im Inserat — oder Sie vermieten mit festem Einzug nach Fertigstellung.
Inserat und Schlüssel
Wer hat den Bund in der Leerstandszeit? Makler, Sie, Hausmeister — eine Liste, nicht fünf Kopien ohne Überblick. Nach jeder Besichtigung: Fenster zu, Licht aus, Tür fest. Leerstand ist Einladungszeit für ungebetene Gäste, wenn die Organisation locker ist.
Wenn es länger dauert
Heizung im Winter auf Frostschutz, nicht komplett aus. Post, Unkraut, Klingel. Eine leerstehende Wohnung ohne Blick alle zwei Wochen holt Feuchtigkeit und Überraschungen.
Ziel ist nicht „so schnell wie möglich irgendwen“, sondern ein klarer Kalender: fertig bis, inseriert ab, Einzug am. Jede Woche ohne Datum wird teurer.
Übergabe vorher: Wohnungsübergabe-Checkliste. Danach einladen: Mieter einladen.