Schlüssel, Zähler, Mängel, Fotos — am Übergabetag ist keine Zeit für vergessene Punkte. Wer ohne Liste kommt, erinnert sich drei Monate später an „irgendwas mit dem Parkett“ und hat nichts in der Hand. Die Checkliste ist langweilig. Genau deshalb funktioniert sie.
Vor dem Termin
Datum, Uhrzeit, wer da ist (Mieter, Sie, Hausmeister). Offene Tickets ansehen: tropft noch etwas, das in die Übergabe gehört? Zweitschlüssel und Keller dabei. Zählerstände: Strom, Gas, Wasser, ggf. Heizung — wissen, wo die Zähler sitzen, bevor Sie im Keller suchen.
Formular oder App, Stift als Backup. Fotos machen Sie vor Ort, nicht „später vom Handy rüberschicken“. Später kommt nie.
Am Übergabetag: Reihenfolge
Zuerst gemeinsamer Rundgang, dann Zahlen, dann Schlüssel. Wer umgekehrt vorgeht, steht mit unterschriebenem Protokoll in der Hand und entdeckt danach den Wasserschaden unter der Spüle.
Räume nacheinander. Fenster, Böden, Sanitär, Einbauten, Kellerabteil, Stellplatz. Sichtbare Mängel ins Protokoll, Foto dazu. „Abgenutzt“ ohne Bild ist in drei Monaten nichts wert.
Zähler und Schlüssel
Ablesestand, Zählernummer, Foto vom Display. Schlüsselanzahl, welche Zylinder, Empfang quittieren. Briefkasten, Keller, Waschküche — die vergessenen Bunde tauchen sonst beim Nachmieter auf oder nie.
Portalzugang
Ausziehender Mieter: Zugang zum Stichtag nach der Übergabe beenden, nicht erst beim Einzug des Nächsten. Einziehender: Einladung, wenn die Wohnung zugeordnet ist. Offene Altschäden nicht als neue Meldung des Nachfolgers stehen lassen.
Mehr zum digitalen Ablauf: Mieterwechsel digital. Einladung: Mieter einladen.